Am 29. September 2016 fand im Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM) bereits das 3. Netzwerkmeeting statt. Dabei bot sich u. a, die Gelegenheit zur Diskussion neuer Projektansätze. Einen Schwerpunkt bildete das Thema „Headshaking“ beim Pferd. Der veterinärmedizinische Bedarf, vorgetragen von Dr. Barnewitz vom fzmb wurde an einem Lösungsansatz zur Befeldung, vorgestellt von Frau Fuchs vom ITP reflektiert. Der Ansatz, vergleichbar mit der aus der Humanmedizin bekannten TENS-Therapie soll hier zu einer Desensibilisierung und damit deutlichen Verbesserung der Befindlichkeit der Tiere führen. Wenn auch noch weitere Fragestellungen zu diskutieren sind, wie z.B. die notwendige Stromstärke und die genaue Platzierung eines Applikators, zeichnet sich doch ab, dass auch hier ein Projekt entwickelt werden kann, das im Ergebnis für die betroffenen Tiere nicht zur Heilung, wohl aber zur Symptomfreiheit führen kann. Es wurden aber auch weitere, neue Themen in das Netzwerk getragen, so ein Kreuzbandersatz für Hunde unter Nutzung autogener Stammzellen und das Thema Atemgasanalytik. Zusätzlich beschlossen die teilnehmenden Vertreter der Institutionen und Unternehmen auch die Aufnahme weiterer Partner des Netzwerks, so dass sich nunmehr 15 Unternehmen und vier Forschungseinrichtungen beteiligen.